Der Kampf des Erfolges

Wir alle lieben Bücher und sind immer neugierig auf neue Geschichten. Teils sind Leser sogar sehr ungeduldig, bis was neues eines Autors erscheint, was verständlich ist, da man sich über neue Werke freut. Es gibt sogar Leser, die direkt bei den Autoren nachfragen, wann Buch XY erscheint. Im Grunde ist das auch nichts schlimmes. Nur wird dabei hin und wieder der Autor vergessen. Eine freundliche Nachfrage ist ok, aber oft artet es in Druck und Verständnislosigkeit aus, warum etwas noch dauert. Es wird vergessen, dass der Autor das Buch erstmal schreiben muss, was nicht mal eben so nebenbei zu machen ist, dass der Autor auch ein Recht auf Leben , Auszeiten und Familie hat, dass er oft noch einen Brotjob hat, da er allein vom schreiben nicht leben kann. Für viele ist es ein Hobby. Trotzdem wächst der Druck, denn die Konkurrenz ist groß.

Das alles sind Dinge, die wir Leser uns klarmachen sollten und demnach Verständnis zeigen sollten. Aber auch Autoren, sollten sich klarmachen, dass Autor sein, nicht nur Spaß bedeutet. Es ist anstrengend Erwartungen zu erfüllen, man muss damit klar kommen, das nicht jedes Buch ein Bestseller wird und die Leser es vielleicht nicht so mögen, wie man selbst.

Auch das Schreiben selbst, verlangt einem Autor viel ab, vor allem aber Zeit und ich finde, ohne ein schönes Cover , ohne dass die Geschichte lektoriert und korrigiert wurde, sollte kein Buch veröffentlicht werden, was wiederum Geld kostet, bevor man welches verdient hat. Natürlich gibt es Ausnahmen und der Autor versteht selbst was davon, die sind aber eher selten. Denn nur so, erscheint das Buch im professionellen Licht und wird genügend beachtet.

Nun komme ich aber zu dem eigentlichen Thema, welches mir schon länger auffällt. Es geben immer mehr Autoren auf und werfen ihren Traum weg.

Warum ist das so?

Hat man sich falsche Hoffnungen gemacht?

Hat man es sich leichter vorgestellt?

Ist die Zeit zu intensiv geworden?

Bleibt der Erfolg aus?

Oder wird das Geschäft immer härter?

Ich weiß, es ehrlich gesagt nicht.

Aber ich finde es schade zu sehen, dass Autoren, deren Bücher mir gefallen, von der Bildfläche verschwinden.

Man muss keine 3,4 oder gar monatlich ein Buch rausbringen, auch wenn das andere tun und die Leser sich freuen. Ich freue mich auch jedesmal, lese es aber auch, wenn nur alle Jahre was neues kommt. Und dann freue ich mich sogar noch mehr. Wer schreibt denn vor, wieviele Bücher es im Jahr sein müssen? Keiner, so lange man es als Hobby ansieht.

Dann ist’s eben nur ein Hobby zum Ausgleich und kein Beruf. Aber gebt doch Eure Leidenschaft, die Spaß macht, nicht auf, auch wenn es mal weniger gut läuft, oder wenn der Druck zu hoch wird, schreibt doch weniger.

Es ist alles gut , nur nicht aufgeben

Ich verstehe den Sinn daran nicht. Denn man hat doch nicht angefangen, um eine Menge Geld zu verdienen, sondern aus Spaß.

Ganz ehrlich, wenn ich könnte, würde auch ich auch mit einem meiner Hobbys Geld verdienen. Da dies aber nicht geht, quäle ich mich morgens um 4:00 aus dem Bett😂 ( ist definitiv nicht meine Uhrzeit)und mache meinem Job auch weiterhin in der Pflege. Denn auch das gehört zu mir 😉 Und wenn eben keiner meine Beiträge liest, waren sie für mich gut, um meine Gedanken rauszulassen. Auch damit kann ich leben.

Trotzdem bleibe ich meinen Hobbys treu. Denn das ist doch mein Ausgleich, ohne den ich bestimmt schon den Job hingeworfen hätte. Denn nur so kann es funktionieren und meine Nerven bleiben dabei nicht auf der Strecke. Aber vielleicht ergibt sich ja mal eine Kombination aus beidem😉

Verfolgt Ihr auch diesen Trend? Fällt Euch auch auf , dass zur Zeit besonders viele aufgeben?

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