(Rezension) Die Farbe von Glas; Caroline Lea

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Rezensionsexemplar

 

Autor: Caroline Lea

Verlag: Harper Collins Verlag

Seiten: 416

Format: ebook

ISBN:3959672942

Erschienen: 14.Oktober 2019

 

Klappentext

 

Rau, düster und bitterkalt

Island 1686: Die junge Rósa leidet unter so bitterer Armut, dass sie befürchtet, den Winter nicht zu überleben. In ihrer Verzweiflung nimmt sie den Antrag des reichen Händlers Jón an, der eine Frau für Haus und Hof sucht. Rósa folgt ihm in sein Dorf und trifft bei den Einwohnern auf eine Mauer aus Argwohn und Ablehnung. Düstere Legenden ranken sich um Jón. Man erzählt sich, er habe seine erste Frau Anna umgebracht. Jón schweigt dazu unerbittlich. Einziger Trost für Rósa ist eine kleine Glasfigur, die er ihr zur Hochzeit schenkte. Trotz aller Widrigkeiten erscheint sie unzerbrechlich, während das Böse um Rósa herum immer greifbarer wird.

Als das Dorf eines Nachts von Schnee und Eis bedeckt wird, rückt die Bedrohung näher, und diesmal steht Rósa im Auge des Sturms.

Quelle: Amazon.de

 

Meine Meinung 4/5

Ich bedanke mich beim Verlag und NetGalley für dieses Rezensionsexemplar.

Im gesamten gefiel die Geschichte mir wirklich gut, auch wenn sie am Anfang etwas brauchte um an Fahrt zu gewinnen. Dies schmälerte meinen Spaß beim lesen aber nich, denn man konnte sehr gut beobachten, wie Rosa sich verändert und weiterentwickelt.

Ich mochte Rosa wirklich gern und habe die Geschichte, die überwiegend aus ihrer Sicht erzählt wurde wirklich genossen. Denn es ist einerseits eine wirklich düstere Geschichte und andererseits haftet ihr auch was schönes an. Was ich von Jon halten soll, war mir nicht gleich klar, da er verschiedene Seiten zum Vorschein bringt.

Die Autorin hat einen sehr flüssigen und lebendigen Stil, der es einem leicht macht in die Geschichte abzutauchen. Alles wirkte sehr authentisch und hat mich begeistern können. Ich konnte mich bestens ins 17. Jahrhundert einfühlen und habe sehr gut miterleben können, wie es damals so zu ging. Egal ob Armut, Leid, Liebe oder Trauer, alles war bestens nachzuempfinden.

Für mich war es eine wirklich interessante, düstere aber auch wunderschöne Geschichte, die einen nach Island ins 17. Jahrhundert führt. Ich kann sie ohne Bedenken weiterempfehlen.

 

 

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