(Rezension) Herz unter Verschluss…und dann kamst Du; Sarah Fender

Autor: Sarah Fender

Seiten: 338

Format: eBook

ASIN: B07ZH7BFJN

Erschienen: 22. Oktober 2019

Klappentext

Manchmal bauen Menschen Mauern um ihr Herz. Nicht, um andere fernzuhalten, sondern um zu sehen, wer drüber klettert.“ (Verfasser unbekannt)

Nach einem traumatischen Erlebnis zieht Lilly nach Chicago, um einen Neuanfang zu wagen.
Von Männern will sie erst mal nicht mehr als Freundschaft, auch wenn mit Andrew, Jake und Sam gleich mehrere Kandidaten versuchen wollen, ihr gebrochenes Herz zu kitten.
Erst, als sie die sanft-energische Dänin Ella kennenlernt, beginnt Lilly, sich wieder zu öffnen – und dann taucht Ellas Neffe, der undurchsichtige Ole, auf der Bildfläche auf. Er scheint Lilly zu mögen, aber er verhält sich seltsam, zeigt sein Gesicht nicht, spricht nicht mit ihr und geht ihr aus dem Weg. Lillys Neugier ist geweckt – welches Geheimnis versucht Ole vor ihr zu verbergen?
In der zauberhaften Kulisse des Christkindlemarket auf dem Daley Plaza in Chicago bahnt sich Lillys persönliches Weihnachtswunder an.

Meine Meinung 4/5

Ich habe bisher kein Buch der Autorin gelesen, aber der Klappentext machte mich sehr neugierig. Was mich letztendlich überzeugt hat, es ausgerechnet jetzt zu lesen, war eine schlechte Rezension, die mich nicht abschreckte, sondern total neugierig machte.

Wie hat es mir gefallen?

Nachdem ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnt hatte und verstand , warum am Anfang das Geschehen so ausführlich und dennoch zusammengefasst beschrieben wurde, habe ich die Geschichte richtig genossen.

Es war eine wirklich herzliche und gefühlvolle Geschichte, in die ich mit jeder Zeile mehr eintauchte. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühle der Protas reinversetzen und ihre Handlungen verstehen . Die Autorin hat alles sehr gefühlvoll mit viel Wärme , aber auch realistisch rübergebracht. Das ein oder andere mal, konnte ich das gelesene nicht fassen, wodurch die Geschichte für mich nur noch packender wurde.

Die Protas mochte ich sehr gern, sie wirkten sogar irgendwie menschlich. Sie hielten mich bestens bei Laune und wuchsen mir immer mehr ans Herz. Ich empfand sie weder als oberflächlich noch als naiv. Mir gefiel sehr gut, dass man auf realistische Weise mitverfolgen konnte, wie zwei Menschen sich langsam näher kommen und noch nicht merken , dass sie füreinander bestimmt sind. Man spürte die Gefühle und Wärme die von ihnen ausging. Auch dass nicht nur die Hauptprotas eine Rolle spielen hat mir gut gefallen.

Die Geschichte spielt nicht ausschließlich zur Weihnachtszeit, weshalb sie auch sehr gut zu anderen Jahreszeiten gelesen werden kann. Ich bin froh diese wunderschöne Geschichte gelesen zu haben und bin mit dem Ende mehr als zufrieden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung