Wieviel Kritik sollte es sein?

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Wie ist das eigentlich mit dem Bloggen? Was ist erwünscht und was nicht? Ich finde, man sollte den spaß hinter der ganzen Sache nicht vergessen und es nicht zu streng nehmen. Wir sind doch alle keine Kritiker, sondern nur Hobby-Blogger und Leser. Natürlich soll man seine Meinung ehrlich veröffentlichen. Wenn einem was nicht gefällt, sollte es auch so geschrieben werden, das steht außer frage, aber wie eng sollte man es sehen?

Ich finde darauf gibt es keine klare Antwort. Die Bücher die wir lesen, sind immer Geschmacksache und es liegt an unserer Laune, ob uns was gefällt oder nicht. Das sollten wir auch in unserer Meinung vertreten. Aber sollten wir deshalb ein Buch gleich zerpflücken, ich finde nicht. Dafür sind echte Kritiker da. Wenn z.B. der Autor Orte, Namen etc. durcheinanderbringt, sollte das natürlich erwähnt werden, aber ist es für unsere Kritikmeinung wichtig, wo die Geschichte spielt, oder ob sie für uns nachvollziehbar  ist. Auch wenn mich nervt, dass es wieder eine Geschichte aus Deutschland, USA etc ist, zerpflücke ich’s nicht, sondern lese es evt. erst gar nicht, ansonsten bewerte ich die Geschichte selbst, nicht den Ort, nur weil es dort spielt. Auch wir Blogger haben das Recht nein zu einer Geschichte zu sagen, oder ein Buch toll zu finden, was ein Kritiker echt auseinandernehmen würde. Die Nachvollziehbarkeit ist so eine Sache, denn es ist in erster Linie eine Geschichte, aber ich muss mich reinversetzen können. Ob sie real nachvollziehbar ist, ist kein Kritikpunkt, da auch Fantasy nachvollziehbar sein kann, oder eine dumme Handlung eines Protas, auch wenn ich so nie gehandelt hätte.

Ich finde, ich habe auch als Blogger das Recht, ein Buch einfach nur zu lesen, weil ich Lust darauf habe. Natürlich schreibe ich meine persönliche Meinung dazu, zerpflücken muss ich’s aber noch lange nicht, nur weil ich Blogger bin. Denn Bloggen bedeutet mehr, als einfach nur kritisch zu sein, und es sollte spaß machen. Das sollten wir nicht vergessen. Natürlich gehört auch Kritik dazu, ich finde nur, es wird teils übertrieben und zu eng gesehen.

Früher sind wir in die Buchhandlung, haben uns ein Buch mitgenommen und gelesen. Entweder gefiel es oder auch nicht. Heute ist alles sehr kritisch geworden, was teils auch ok ist. Aber, Bücher ohne Heiße Männer auf dem Cover laufen schlecht, der Inhalt muss Erotisch sein, sonst gibt es Minuspunkte warum auch immer, es darf teils nicht mal geraucht, getrunken oder Fleisch gegessen werden. Also ganz ehrlich, Autor möchte ich nicht sein😉.

Was spricht gegen eine interessante Geschichte ohne Erotik, was interessiert mich ein heißer Typ auf dem Cover, wenn die Geschichte mich nicht packen kann. Früher wurde in Krimis geraucht und Bier getrunken, warum auch nicht. Ja, es ist ungesund, aber es ist immer noch eine Geschichte, nicht das reale Leben. Ich finde das sollte man auch beim rezensieren nicht vergessen, denn genau dann macht es wieder spaß.

Angebrachte Kritik für Stil, Beschreibungen, Protas, gefallen, Spannung , etc  ganz klar ja, aber zerpflücken und sich an Kleinigkeiten festhalten und aufregen, nein. Zumindest nicht für mich., aber genau das hat zugenommen, es wird sogar beleidigt, was ein absolutes no go ist. Und genau aus diesem Grund lese ich auf Amazon keine Rezensionen, sondern beschränke mich auf Blogs.

Ich werde weiterhin nur lesen, worauf ich Lust habe und nach meiner persönlichen Meinung rezensieren, ohne das Buch wegen geringen Kleinigkeiten zu zerpflücken, denn über gewisse Dinge kann ich hinwegsehen, ich bin ja kein Fachmännischer Kritiker. Einiges stört mich auch einfach nicht genug, um es zu erwähnen, anderes dagegen schon und es findet seine sachliche Erwähnung im anständigen Ton. Denn nur weil ich einen Blog habe, heißt das nicht, dass ich jedes Buch Fachmännisch auseinandernehmen muss. Der Blog erfüllt für mich den nutzen, dass ich einen Ort habe, wo ich zentral anderen meine Meinung mitteilen kann, egal ob positiv oder negativ. Das selbe gilt übrigens auch für die Menge. Als Blogger bin ich nicht verpflichtet eine bestimmte Menge zu lesen.

Wie seht Ihr das? Wie weit ist Kritik ok?

One Reply to “Wieviel Kritik sollte es sein?”

  1. Bin ganz deiner Meinung.
    Den Spaß an der Sache ehaben leider einige verloren, zumindest kommt es mir so vor.
    Das es immer ein sexy Mann auf dem Cover sein muss ist für mich absolute Idiotie. Kann ich nciht verstehen.
    Ein Buch zerplücken sollten wir wirklich den Profis überlassen, aber selbst die machen es mit anständigen Worten

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